depot Version 2.1 veröffentlicht

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depot Version 2.1 veröffentlicht

Nach einem halben Jahr Planung und Entwicklung wurde Mitte April 2020 erfolgreich die Version 2.1 des depot veröffentlicht. Sie widmet sich einer Reihe von Anforderungen und Wünschen, welche durch Nutzer sowie aktuelle und künftige Regionalpartner an das depot-Team herangetragen wurden. Dieses Release beinhaltet neben optischen Anpassungen vor allem Fehlerbeseitigungen und stellt im bisherigen technischen Entwicklungsprozess des depot eine Kontur da.

 

Wir freuen wir uns über den Zuwachs von Silke und Olaf in das Entwicklungs-Team, welche mit ihren langjährigen Erfahrungen und durch praktische Arbeit an diesem Release mitgewirkt haben. Im Vordergrund dieser Veröffentlichung stand die Einführung neuer Tools zum verbesserten, einheitlicheren Projekt-, Code- und Dokumentenmanagement. Dies machte es für alle Beteiligten zunächst nötig, eine Reihe neuer Prozesse zu verinnerlichen und zu dokumentieren. Wir konnten dies in mehreren gemeinsamen Hackathon‘s unter Anleitung eines jeweiligen Vortragenden und über regelmäßige, teils intensive Rücksprachen über Mail sowie in privaten Treffen (vor Beginn der Corona- Maßnahmen) schrittweise sehr gut in die Wege leiten.

 

Umstellung der Backoffice-Infrastruktur

 

  • Durch die Nutzung des Projektmanagementtools Jira können Anforderungen (z.B. Features oder Bugs) nun in Form von Tickets angelegt und zwischen Entwickler*innen delegiert werden. Durch einen Prozess-orientierteren Ansatz konnten wir die Agilität unseres Entwicklungsprozesses steigern, mehr Übersicht über Status und Priorität einzelner Entwicklungen schaffen und sagen damit „goodbye“ zu Excel-Listen.

  • In über 14 zentral zugänglichen Confluence-Dokumenten konnten wir alle relevanten Prozesse und „best practices“ des Teams sammeln. Dies umfasst Handbücher zu Coding-Standards, Regressionstests, Installationsanweisungen für das depot und Drittanbieter-Anwendungen sowie der Backups von Präsentationsmaterial und Meeting-Protokollen.

  • Durch sog. automatisierte Tests kann die Funktionsfähigkeit bestimmter Komponenten in zukünftigen depot-Versionen leichter erreicht und zeitaufwändige manuelle Tests können reduziertwerden. Durch den, anfangs teils experimentellen, Einsatz von Docker konnten die durch die Entwickler*innen genutzten Entwicklungsumgebungen weiter vereinheitlicht werden.

 

Dank des erfolgreichen Webinars von depot-Teammitglied Thorsten konnten weitere depot-Regionalpartner gewonnen und in unser Ökosystem aufgenommen werden. Neben Leipzig und Halle befinden sich damit nun sechs weitere regionale depot‘s in der Pipeline, die - so die Corona-Krise dies zulässt - noch in diesem Jahr live gehen werden.

 

Inhaltliche Verbesserungen

 

Version 2.1 enthält über 30 gelöste Bugs und neu entwickelte Features, von denen sowohl depot-Administrator*innen wie auch reguläre Nutzer profitieren:

  • Dank einer datenschutzgerechteren Darstellung von Personen- und Adressdaten sind bestimmte Details zu Personen fortan nur für eingeloggte Nutzer*innen sichtbar.

  • Springt man vom depot Leipzig oder Halle zurück auf die allgemeine Hauptseite (https://depot.social), wird man über eine Benachrichtigung darauf hingewiesen.

  • Die Performance und Barrierefreiheit der depot-Seiten wurde weiter gesteigert. Insbesondere auf mobilen Geräten sollte das depot nun schneller bedienbar sein. Übrigens: Auf Smartphones kannst Du das depot auch als Web-App auf Deinen Startbildschirm exportieren!

  • Die automatische Integration aller depot-Ressourcen in das Angebot des Schwarzen Brettes Leipzig wurde nun auch für unseren Partner in Halle realisiert.

  • Diverse Fehlerbeseitigungen, bspw. einheitlichere Zeitformate, konkretere Fehlermeldungen bei Pflichtfeldern in Formularen, korrekte Angabe von Ressourcen-Entfernungsangaben bei weit entfernten Ressourcen und vieles mehr.

 

    Ausblick: Die Entwicklung geht weiter

     

    Bis Ende 2020 werden wir noch zwei weitere depot-Versionen veröffentlichen! Diese beinhalten eine Reihe an Erweiterungen für die depot-Oberfläche, lang ersehnten Features für Endnutzer und optimierteren, Gender-gerechteren Inhalten auf den Informationsseiten. Und all das ist geplant:

    1. Schwarzes Brett für Ressourcengesuche oder Ressourcen, die nicht durchgängig zum Verleih stehen.

    2. Einführung von Ressourcen-Paketen. Hierbei handelt es sich um thematisch zusammenhängende Ressourcen welche auf der Startseite ausgegeben werden. Das Paket „Sommerfest“ könnte z.B. die Ressourcen Pavillon, Bierbänke, Stehtisch, Musikanlage, Kinderspielzeuge, das Paket „Garten“ eine Reihe an Garten-Werkzeugen, Lastenrad, etc. beinhalten. Ziel für die Anwender*innen ist es, den depot-Ressourcenkatalog ganzheitlicher – und in einem neuen Format – wahrzunehmen und Abholrouten sinnvoll zu organisieren.

    3. Überarbeitung des Buchungsprozesses sowie optische Anpassung des Buchungsformulars. Es soll ein dynamischerer Buchungprozess zwischen Aus- und Verleihendem gewährleistet werden, so dass Ausleihzeiten oder -mengen auch nach bereits versendeter Buchungsanfrage durch beide Beteiligten editiert, via Mail kommuniziert und in der depot-Oberfläche mit dem entsprechenden Status dargestellt werden.

    4. Umstellung des Gemeinwohlantrag-Formulars. Sowohl die sich bewerbende Organisation als auch die Regionalpartner*innen können in Zukunft den Status eines Gemeinwohlantrags klarer erkennen und darauf reagieren.

     

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